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Was kostet eine Minute Video?

Kosten für eine Videoproduktion

Die Frage nach den Kosten eines Videos wird sehr sehr häufig gestellt.
Leider kann ich diese Antwort nicht pauschal geben. Warum? Dazu kommen wir jetzt:

Unterschiede bei Videos

Die Kosten für die Produktion von Videos können sehr stark variieren. Das liegt an dieser Frage:

  • Wo soll das Video eingesetzt werden? (Webseite, TV, Social-Media, etc.)

Denn diese Antwort ergibt den Grundstein für das neue Video. Es muss ganz klar unterschieden werden, für wen ist das Video und wo wird es zu sehen sein. Die Videos für die unterschiedlichen Einsatzzwecke unterscheiden sich, müssen sich unterscheiden.

Warum unterscheiden sich die Videos nach Einsatzzweck?

Kurz und knapp: Videos die auf einer Webseite zu sehen sind, sind für die Menschen gemacht die bereits die Marke oder das Unternehmen kennen. Sie sind ja bereits auf der Webseite. Das zeigt, sie haben entweder danach gegoogled oder kamen direkt auf die Seite. Sie sind also interessiert an dem Produkt oder der Dienstleistung. Damit muss ein Video andere Bedürfnisse abdecken als bei zB. Social-Media Videos. Social-Media Videos sollen Aufmerksamkeit erregen und Dich bekannt machen. Oder auch das Bedürfnis bei Menschen wecken sich mit Dir, Deinem Unternehmen oder Produkt auseinander zu setzen.

Du siehst, allein diese zwei Einsatzzwecke unterscheiden sich schon sehr. Dementsprechend unterscheiden sich dann auch die Herangehensweisen und Ziele.

Recruiting: Ein Video reicht nicht

Recruiting ist ein gutes Beispiel für den Umfang so einer Produktion. Wenn Mitarbeiter gesucht und Videos als Werkzeug genutzt werden möchten, gibt es hier eine klare Message: Ein Video reicht nicht.

Damit ist gemeint, es reicht nicht ein Video auf Deiner Webseite zu haben!
Das eine Video, kann ja nur gesehen werden wenn der vielleicht zukünftige Mitarbeiter:in Deine Webseite besucht. Deswegen setzen viele Unternehmen auf zusätzliche Social-Media Beiträge um die offenen Stellen sichtbar zu machen.

Touchpoints

Die produzierten Videos werden strategisch so konzipiert und erstellt das sie an den jeweiligen Plattformen die Menschen erreichen. Social-Media soll Menschen informieren, aufmerksam machen, Horizont erweitern, zum nachdenken anregen. Durch diese Videos sollen die zusehenden Menschen dazu angeregt werden die Webseite zu besuchen. Dort ist ein Video eingebettet, welches tiefer in das Unternehmen geht und Fragen beantwortet. Einen tollen Einblick gibt. Die Werte vermittelt und dadurch für Begeisterung sorgt.

Was kostet jetzt so ein Video?

Eine Frage nach den Kosten für eine Minute Video, kann ich nicht pauschal beantworten. Denn Produktionen unterscheiden sich so stark. Aufwand, Drehzeit, Einarbeitung von Einblendungen, Effekten, etc. Werden Schauspieler genutzt?
Aber ich kann Dir eine Abwandlung der Frage beantworten:

Wie viel kosten Social-Media Videos?

Kosten für Social-Media Videos können hier leichter beantwortet werden. Denn diese Videos sind kürzer und werden daraufhin optimiert Menschen anzuregen und zu begeistern. Das funktioniert aber nur mit kontinuierlicher Produktion und Veröffentlichung.
Das kann gut umgesetzt werden und dadurch schön geplant werden.

So eine Social-Media Produktion wird meist über monatliche Pakete durchgeführt.
Das heißt, es wird ein bestimmtes Kontingent für Inhalte zusammen definiert.

Die Kosten bewegen sich in der Regel so zwischen 1.500 € und 5.000 €. Je nachdem welche Rahmenbedingungen und Anforderungen für die Projekte bestehen. Das heißt auch hier, pauschal kann man das nicht beantworten.

Videoproduktion darf nicht einfach nur ein Video sein

Videoproduktion

Bei einer Videoproduktion, wie ich sie anbiete, kommt am Ende nicht einfach nur ein Video heraus. In diesem Beitrag möchte ich den gesamten Ablauf, die Hintergründe und Dinge erklären die passieren um am Ende einen großen Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Warum ist ein Video nicht gleich ein erfolgreiches Video?

Vorab, es gibt Video die einfach nur produziert wurden, weil ein Video über ein Thema, Produkt oder einer Dienstleistung benötigt wurden. Die Videos mögen toll sein. Es kommt aber sehr häufig vor, dass diese Videos dann nicht den gewünschten Effekt, wie zB. mehr Kundenanfragen, Aufbau der Bekanntheit oder Erhöhung der Reichweite, mit sich bringen.

Das kann verschiedene Ursachen haben. Unter anderem kann es sein das hier möglicherweise das Ego und die für das Ego wichtigen Inhalte das Video definiert haben. Ohne den Endkunden bzw. die Zielgruppe hier im Fokus zu haben. Also wurde viel über Features gesprochen aber nicht über den großen Mehrwert den die Zielgruppe packt. Zu dem Thema „Ego in Videoproduktion, gibt es auch einen Beitrag, klicke hier um mehr darüber zu erfahren.

Es kann aber auch sein, dass sich schlicht und einfach wenig Gedanken zu der Zielgruppe gemacht wurde. Ergebnis: Die Zielgruppe interessiert sich für dieses Video und die Inhalte nicht, bekommt es nicht über Algorithmen ausgespielt oder sie verstehen es vielleicht auch nicht.

Ablauf einer Videoproduktion bei mir

Schritt 1: Wir unterhalten uns. Ganz einfach. Ich möchte mehr von Dir und Deinem Unternehmen erfahren. Ich möchte mehr über Deine Kunden erfahren. Was sind Deine Produkte, was macht sie aus, was sind Deine Werte und Motivation. Was ist der IST-Zustand, was hast Du schon ausprobiert oder was machst Du derzeit schon. All das, gibt mir ein Gefühl von, was macht Dich einzigartig und was hebt Dich von Deiner Konkurrenz ab.
Diese Infos und Eindrücke, notiere ich mir. Zusätzlich möchte ich mehr über Deine Ziele und Herausforderungen erfahren. Das ist wichtig um Dir den best möglichen Lösungsansatz herausarbeiten zu können.

Um auch Dir ein Gefühl von mir und meiner Arbeit geben zu können, erzähle ich auch etwas von mir. Meiner Arbeitsweise, meiner Ansätze und meiner Erfahrungen.
Am Ende, kennen wir beide uns einfach besser und wir können beide auch leichter sagen ob eine Zusammenarbeit funktioniert. Denn selbstverständlich gehört auch Sympathie und Vertrauen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit dazu. Das ist mir persönlich sehr wichtig. Aber ist auch vollkommen okay, wenn wir beide einfach nicht zusammen passen.

Schritt 2: Die gesammelten Informationen strukturiere ich und arbeite heraus auf was der Fokus gelenkt werden sollte und wie wir Deine Zielgruppe am besten erreichen.

Was ich damit meine? Es kann zB. eine Social-Media Marketing Kampagne sein. Also eine bestimmte Anzahl von Videos und Bildbeiträgen über einen gewissen Zeitraum. Oder es sind Videos die speziell Dein Produkt zeigen sollen und das was die Produkte mit sich bringen, für den Endanwender.
Es kommt also am Ende ein Konzept heraus, welches daraufhin optimiert wurde, Deine Zielgruppe und schlussendlich Deine Ziele zu erreichen. Das heißt, ich analysiere auch Deine Zielgruppe und finde heraus was sie bewegt und was sie anspricht.

Schritt 3: Ich pitche bzw. stelle Dir meinen Lösungsansatz vor. Hierbei erzähle ich Dir alles was das Konzept ausmacht und ganz wichtig, ich erkläre Dir auch warum ich diesen Ansatz empfehle.
WICHTIG: Eine Zusammenarbeit, dass ist das was ich mit meinen Kunden machen möchte. Das heißt, Du kannst Deine Ideen und Wünsche mit einfließen lassen. Ich möchte kein Konzept oder so über Dich stülpen. Am Ende muss sich das alles für Dich gut anfühlen und das geht nur wenn Du mit der Lösung happy bist.
Also, so kommen wir gemeinschaftlich zu Deiner Lösung, Schritt für Schritt.

Schritt 4: Wir vereinbaren einen Drehtermin und besprechen die Details. Also, was muss vorbereitet werden, was muss organisiert werden, was bringe ich mit. Selbstverständlich musst Du Dich um nichts kümmern was mit der Videoproduktion an sich zu tun hat. Sowas wie Beleuchtung, Ton, Kamera usw. kommt alles von und mit mir.

Schritt 5 – Drehtag: Am Drehtag komme ich zu unserem vereinbarten Ort. Ich baue alles auf und stelle alles so ein sodass die Videoproduktion das höchst mögliche Level erreichen kann. Ich kümmere mich um die Ausleuchtung des Sets, es kann auch mal vorkommen das ich die Räumlichkeit etwas verändere, in dem ich eine Pflanze wo anders hinstelle. Dann benötige ich die Person, die am Ende vor der Kamera sein wird. Ich gehe mit der Person den Dreh durch und bringe das Mikrofon für die Tonaufzeichnung an. Zudem gibt es eine Einweisung was zu beachten ist. Wenn dann alles soweit erledigt ist, gehen wir zusammen ein paar Tests durch. Ohne bei der Kamera auf record zu drücken.

Es gibt einfach eine Art Coaching für die Kamera. Denn Du sollst Dich wohlfühlen und so authentisch wie möglich agieren können. Wir spielen einfach alles ein paar mal durch, bis Du Dich wohl und ruhig fühlst.

Dann geht es in die eigentliche Produktion. Und wir nehmen alle benötigten Szenen zusammen auf. Du musst Dir auch zu keiner Zeit Gedanken machen was das Thema Versprecher oder Hänger angeht. Wir haben Zeit und genügend Speicherplatz frei.

Schritt 6: Die Nachbearbeitung findet umgehend nach unserem gemeinsamen Dreh statt. Das bedeutet ich füge alle Bestandteile wie Tonaufnahmen und Bildaufnahmen zusammen. Dann bearbeite ich alles davon nach. Bei den Videoaufnahmen bearbeite ich die Farben nach mit dem Ziel dem Zuschauer ein visuelles Gefühl zu vermitteln. Das aller selbe passiert auch mit den Tonaufnahmen, hier wird alles dafür getan das der Ton so klar und sauber ist wie in Wirklichkeit.

Aus diesen vielen Bestandteilen und Schnipsel erstelle ich dann einen Rohschnitt. Ich füge also alles zu einem fast kompletten Video zusammen. Parallel dazu mache ich mir schon Gedanken und recherchiere nach der passenden musikalischen Untermalung. Mache mir Gedanken welche Soundeffekte an welchen Stellen Sinn machen und füge alles ein. Daraufhin folgen immer weiterer detailliertere Schritte die das Video kompletter werden lassen. Sowas wie, verschiedene Lautstärken, Filter, Manipulation von Sounds, Übergänge, Einarbeitung von Grafiken, Animationen, usw…

Schritt 7: Dein Review! Du erhältst von mir eine E-Mail. In dieser E-Mail findest Du einen Link zu einem Portal. In diesem Portal kannst Du Dir Dein Video ansehen und mir sekundengenaues Feedback geben. Das alles innerhalb dieses Portals. Dein wertvolles Feedback arbeite ich dann im Anschluss in das Video mit ein.

Schritt 8: Du bekommst alle besprochenen Inhalte zum Download geliefert. Alle Bestandteile die Du benötigst um Dein neues Video zu präsentieren.
Dazu gehören, je nach Absprache:
– Thumbnail (Vorschaubild)
– Videobeschreibungstexte
– Videodatei (verschiedene Formate, wie Social-Media oder 16×9, usw.)
– Empfehlungen

Wenn Du Interesse an so einem Prozess mit mir hast, guck doch hier mal vorbei, ich würde mich sehr freuen.

Das Ego. Der Killer.

Schwarz-Weiß Bild eines Skateboard Fahrers der springt.

Das Ego killt Dein Video: Wie Du mit Storytelling begeisterst

Diese Aussage hört sich zwar im ersten Moment hart an, lass mich das erklären.

In meiner Laufbahn als Videoproduktion habe ich viele Diskussionen mit Kunden geführt.
Wie zum Beispiel: In diesem Video soll gezeigt werden wie groß unser Ausstellungsraum ist, dass ist mir sehr wichtig. Oder: Jeder soll in dem Video erfahren das ich so und so viele Weiterbildungen gemacht habe.

Videos sind ein mächtiges Werkzeug, um Kunden zu gewinnen und zu begeistern. Doch oft scheitern sie am eigenen Ego. Anstatt den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, protzen Unternehmen mit ihren Produkten oder Leistungen. Das Ergebnis: langweilige Videos, die niemanden interessieren.

Warum ein Ego ein Video ruiniert

Videos sind keine Werbeflächen für dein Unternehmen. Sie sind eine Chance, mit deinen Kunden in Kontakt zu treten und ihnen eine Geschichte zu erzählen. Diese Geschichte sollte sich nicht um dich drehen, sondern um deine Kunden und ihre Bedürfnisse.

Zeige, wie du Kunden Probleme löst

Menschen kaufen keine Produkte, sie kaufen Lösungen. In deinem Video solltest du daher zeigen, wie du den Kundenproblemen begegnest und diese löst. Verdeutliche den Nutzen deiner Produkte oder Dienstleistungen und zeige, wie deine Kunden davon profitieren.

Emotionen statt Fakten

Technische Daten und Fakten sind wichtig, aber sie begeistern niemanden. Wecke stattdessen Emotionen beim Zuschauer. Erzähle Geschichten, die berühren und inspirieren. Zeige Menschen, die mit deinen Produkten oder Dienstleistungen ihre Ziele erreicht haben.

Nike: Ein Meister des Storytellings

Nike ist eine bekannte Marke und unglaublich erfolgreich. Das liegt aber nicht unbedingt daran das sie die besten Sportartikel wie Schuhe oder Kleidung herstellen. Es gibt mit Sicherheit viele weitere Hersteller die mindestens genau so gut sind. Aber dennoch, sieht man in Fitnessstudios oder anderen Sportarten sehr viele Menschen mit mindestens einem Teil von Nike.
Sie sind ein Paradebeispiel für erfolgreiches Storytelling. Die Marke fokussiert sich nicht auf die technischen Eigenschaften ihrer Schuhe, sondern auf die Emotionen und das Lebensgefühl, das sie vermitteln.

Fokus auf Erreichbares

Sie fingen an ihre Spots und Werbeanzeigen auf das erreichbare zu optimieren. Wie fühlen sich Menschen die in ihrem Sport etwas erreicht haben, ihren ersten Marathon gelaufen zu sein. Ihre Zeiten verbessert haben. Ihr Tennisspiel auf eine neue Ebene gebracht haben. So etwas inspiriert Menschen und erzeugt eine Connection. Denn man verbindet mit den Klamotten eine Motivation und ein Gefühl das man es selber auch schaffen kann.
Menschen lieben Geschichten von Helden, die Herausforderungen meistern und ihre Ziele erreichen. Erzähle die Geschichte deines Unternehmens als Heldenreise. Zeige die Herausforderungen, die du gemeistert hast, und die Erfolge, die du erzielt hast. Oder die Herausforderungen die Deine Kunden zusammen mit Dir gelöst haben, wie sie ihre Ziele erreicht haben.

Michael Jordan

Gewinnergeschichten sind langweilig. Sie erzählen von makellosem Erfolg, von unbändiger Perfektion, von einem scheinbar mühelosen Aufstieg zum Gipfel. Doch diese Geschichten sind nicht real. Sie inspirieren nicht, sie motivieren nicht. Sie lassen uns nur zurück mit einem Gefühl der Unzulänglichkeit, der eigenen Unfähigkeit, jemals solche Höhen zu erreichen.

Nike und Michael Jordan haben es anders gemacht. Sie haben die Geschichte von Jordans Niederlagen erzählt. Von seinen Fehlern, seinen Rückschlägen, seinen Zweifeln. Sie zeigten uns den Jordan, der stürzte, der hinfiel, der scheiterte. Aber sie zeigten uns auch den Jordan, der immer wieder aufstand. Der weitermachte, der lernte, der sich neu erfand.

Diese Geschichte ist es, die uns berührt. Die uns inspiriert. Die uns zeigt, dass Größe nicht in makelloser Perfektion liegt, sondern im unaufhaltsamen Streben nach dem Ziel. In der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, aus Niederlagen zu wachsen.

Darum kaufen wir Nike-Produkte. Nicht weil sie uns unbesiegbar machen, sondern weil sie uns daran erinnern, dass wir weitermachen können, wenn wir fallen. Dass wir unsere Fehler überwinden können, dass wir unsere Ziele erreichen können.

Nike und Michael Jordan haben eine Marke geschaffen, die für Stärke steht. Für Unnachgiebigkeit. Für die unbändige Kraft, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Das ist die wahre Magie des Storytellings. Die Kraft, uns zu inspirieren, uns zu motivieren, uns zu verändern.

Fazit

Verabschiede Dich von Deinem Ego und stelle Deine Kunden in den Mittelpunkt Deiner Videos. Erzähle Geschichten, die begeistern und inspirieren. So schaffst Du eine Verbindung zu Deinen Kunden und gewinnst ihre Herzen.